Biographie

kam auf die Welt als ganz kleines Kind (Hamburg, 1961). Überzeugter Vater.
Lebte in London; lebt nun in Hamburg und Salzwedel. Besuchte außer fremden Ländern auch das Gymnasium Christianeum und die Uni, v.a. in Hamburg.
Er war Schauspieler auf verschiedenen Bühnen und in verschiedenen Filmen sowie TV-Serien ("Der Landarzt", "Tödliche Wette", "Reschke´s großer Dreh" u.a.).
Er ist einer der Väter von Literatur-Präsentationen in anderer Form – von Ideen, die heute vielerorts aufgegriffen werden. In der Folge war er als das "N" (Gründungs-) Mitglied der Autorengruppe "PENG", die Texte etwa von Bäumen und in Kaufhaus-Umkleidekabinen vortrug.

Auszeichungen z.B. beim GangArt-Festival in Krefeld (1991), beim 1. Dulzinea-Lyrikwettbewerb zum Thema "Galgenlieder" (2002) und beim 1. Zeitzeichen-Wettbewerb (2005).
Als Dipl.-Dada beschäftigt er sich besonders gerne mit innovativen Text-Formen.
In seinen Arbeiten kombiniert er häufig Elemente verschiedener Kunstgattungen.

Der Begriff "Optische Poesie" wurde von Nicolas Nowack entwickelt und geprägt. Er bezeichnet Literatur (Lyrik i. w. S.), die für bestimmte Standorte und/oder Gegenstände (z.B. ein Denkmal, eine Mauer oder einen Mülleimer) im öffentlichen Raum verfasst wurde und im öffentlichen Raum (Straßen, Parks, Fußgängerzonen) präsentiert wird. Typischerweise ist auch bei der Optischen Poesie die graphische Darstellung der Texte wichtig (wie bei der Visuellen Poesie) und die Rückbezüglichkeit des Inhalts auf die Schriftzeichen (wie bei der Konkreten Poesie) bzw. z.T. auf den Silben- oder (verfremdeten) Wortklang (wie bei der Lautpoesie). Jedoch ist die Optische Poesie von der Visuellen Poesie, der Konkreten Poesie und der Lautpoesie abzugrenzen. Denn grundlegend für die Optische Poesie ist die Pla(t)zierung im öffentlichen Raum mit inhaltlichem Bezug auf das konkrete gegenständliche sowie das implizite (z.B. historische, künstlerische, politische, soziale) Umfeld. Damit überschreitet jeder Text den ihn begrenzenden Rahmen (Schrifttafel), so dass benachbarte Dinge neben die Schriftzeichen treten und zu Bestandteilen des poetischen Textes werden. Dadurch gewinnt die Optische Poesie auch eine Nähe zur Bildenden Kunst und zur Konzeptkunst, legt aber größeren Wert auf den sprachlichen Ausdruck. Beim Rezipienten entstehen auf verschiedenen Ebenen vom Autor gelenkte Assoziationsfelder.

Bevor Nowack seinen "Pfad Optischer Poesie durch Salzwedel" entwickelte, hatte Nowack sich lange Zeit mit seinem Konzept der Optischen Poesie beschäftigt. Dabei hatte er auch nach nicht intendierter, "unfreiwilliger" Optischer Poesie (objets trouvés) im öffentlichen Raum gesucht, die (z.T. durch Hinzufügen, Entfernen oder Verrücken eines Gegenstandes)erst durch fotographische Eingrenzung des Textes und seines dinglichen Umfelds zur Literatur wird. Einige Beispiele sind in "Hier entsteht demnächst ein Sinn. Optische Poesie" enthalten, in dem Buch, das im Übrigen auch den Pfad Optischer Poesie vollständig dokumentiert.